Meine 5 liebsten Kinderbücher/Blogparade

Wenn ich über meine 5 liebsten Kinderbücher nachdenke, denke ich gleichzeitig an die 5 liebsten Tätigkeiten, die ich mit meinen Kindern mache! Nämlich das Vorlesen, erzählen und betrachten dieser Bücher. Auch das reden, phantasierten und erklären gehört dazu! Natürlich gibt es viiiieeel mehr Lieblingsbücher als 5, aber hier habe ich eine Auswahl der aktuell liebsten Kinderbücher getroffen.

 

Würde ich meine Kinder darum bitten ihre fünf liebsten Bücher herauszusuchen, dann bliebe es bestimmt nicht bei 5. Und, wenn ich ganz ehrlich sein soll, wären es nicht genau diese fünf Bücher, die ich ausgesucht habe. Auf alle Fälle mögen meine Kinder diese Bücher, manche sind ihre Lieblingsbücher, andere lese ICH einfach gerne vor.

 

Bücher faszinieren mich - und meine Kinder! Bücher laden dazu ein, eine Pause zu machen, zur Ruhe und zu sich zu kommen, eine Reise ins Phantasieland zu machen oder sie erklären uns Alltägliches aus einer anderen Sicht. Sie lassen uns teilhaben an wundersamen Geschichten genauso wie an Alltagsrealitäten. Sie erklären, trösten, faszinieren, befreien, emanzipieren ...

 

Schon bevor ich Kinder hatte, konnte ich ewig in der Kinderbuchabteilung sitzen und stöbern. Was haben Erwachsene Kindern zu erzählen? Welche Bilder entstehen beim Lesen im Kopf und welche bringen die Illustratoren auf´s Papier? Kein Wunder, dass es nun zu meiner Lieblingstätigkeit mit meinen Kindern geworden ist (im Gegensatz zu Rollenspielen, die mir ein echter Graus sind und vor denen ich mich, so gut es geht drücke). Nun also zu meinen Lieblings-Kinderbüchern:

Mein 1. Lieblingsbuch: Räuber Hotzenplotz

7 Messer und eine Pfefferpistole besitz der Räuber Hotzenplotz, der die Kaffeemühle der Großmutter raubt, die "Alles neu macht der Mai" spielen kann - das ist das Lieblingslied der Großmutter.

 

"Her damit, sage ich!"

Aber Großmutter ließ sich nicht bange machen.

"Erlauben sie mal!", rief sie entrüstet. "Wie kommen sie da herein - und was fällt Ihnen ein, mich so anzuschreien? Wer sind sie denn eigentlich?"

Da lachte der fremde Mann, dass die Feder an seinem Hut nur so wackelte.

"Sie lesen wohl keine Zeitung, Großmutter? Denken Sie mal scharf nach!"

Jetzt erst sah Großmutter, dass in dem breiten Ledergürtel des Mannes ein Säbel und 7 Messer steckten. Da wurde sie blass und mit ängstlicher Stimme fragte sie:

"Sind Sie etwa - der Räuber Hotzenplotz?"

"Der bin ich!", sagte der Mann mit den sieben Messern. "Machen sie keine Geschichten, das mag ich nicht. Geben Sie mir sofort die Kaffeemühle!"

 

 

"Her mit dem Ding da!"Großmutter blickte verwundert auf und rückte an ihrem Zwicker.Vor ihr stand ein fremder Mann mit einem struppigen schwarzen Bart und einer schrecklichenHakennase im Gesicht. Auf dem Kopf trug er einen Schlapphut, an dem eine krumme Federsteckte, und in der rechten Hand hielt er eine Pistole. Mit der Linken zeigte er auf Großmutters Kaffeemühle."Her damit, sage ich!"Aber Großmutter ließ sich nicht Bange machen."Erlauben Sie mal!", rief sie entrüstet. "Wie kommen Sie da herein - und was fällt Ihnen ein, mich so anzuschreien? Wer sind Sie denn eigentlich?"Da lachte der fremde Mann, dass die Feder an seinem Hut nur so wackelte."Sie lesen wohl keine Zeitung, Großmutter? Denken Sie mal scharf nach!"Jetzt erst sah Großmutter, dass in dem breiten Ledergürtel des Mannes ein Säbel und sieben Messer steckten. Da wurde sie blass und mit ängstlicher Stimme fragte sie:"Sind Sie etwa - der Räuber Hotzenplotz?""Der bin ich!", sagte der Mann mit den sieben Messern. "Machen Sie keine Geschichten, das mag ich nicht. Geben Sie mir sofort die Kaffeemühle!""Aber die gehört Ihnen doch gar nicht!""Papperlapapp!", rief der Räuber Hotzenplotz. "Tun Sie gefälligst, was ich von Ihnen verlange! Ich zähle bis drei ..." Und er hob die Pistole."Bitte nein!", sagte Großmutter. "Die Kaffeemühle dürfen Sie mir nicht wegnehmen! Ich habe sie zum Geburtstag bekommen. Wenn man dran kurbelt, spielt sie mein Lieblingslied.""Eben deshalb!", knurrte der Räuber Hotzenplotz. "Ich will auch eine solche Kaffeemühle haben, die ein Lied spielt, wenn man dran kurbelt. Geben Sie sie schon her!"Da tat Großmutter einen tiefen Seufzer und gab sie ihm. Was hätte sie sonst auch tun sollen?Jeden Tag konnte man in der Zeitung lesen, was für ein böser Mensch dieser Hotzenplotz war." - derstandard.at/1342948093591/Der-Raeuber-Hotzenplotz-wird-50

So beginnt die Geschichte des ersten Buches (es gibt 3 - wir besitzen bisher 2) des bekannten Räubers aus der Feder des Kinderbuchautors Ottfried Preußler. Erschienen 1962 wurde es in über 30 Sprachen übersetzt.

Es ist eine Kasperlgeschichte mit superlustigen Dialogen und einer schönen Story. Mein Großer (6 Jahre) lacht sich schief und krumm, bei den Geschichten. Es macht richtig große Freude beim Vorlesen.

"Her mit dem Ding da!"Großmutter blickte verwundert auf und rückte an ihrem Zwicker.Vor ihr stand ein fremder Mann mit einem struppigen schwarzen Bart und einer schrecklichenHakennase im Gesicht. Auf dem Kopf trug er einen Schlapphut, an dem eine krumme Federsteckte, und in der rechten Hand hielt er eine Pistole. Mit der Linken zeigte er auf Großmutters Kaffeemühle."Her damit, sage ich!"Aber Großmutter ließ sich nicht Bange machen."Erlauben Sie mal!", rief sie entrüstet. "Wie kommen Sie da herein - und was fällt Ihnen ein, mich so anzuschreien? Wer sind Sie denn eigentlich?"Da lachte der fremde Mann, dass die Feder an seinem Hut nur so wackelte."Sie lesen wohl keine Zeitung, Großmutter? Denken Sie mal scharf nach!"Jetzt erst sah Großmutter, dass in dem breiten Ledergürtel des Mannes ein Säbel und sieben Messer steckten. Da wurde sie blass und mit ängstlicher Stimme fragte sie:"Sind Sie etwa - der Räuber Hotzenplotz?""Der bin ich!", sagte der Mann mit den sieben Messern. "Machen Sie keine Geschichten, das mag ich nicht. Geben Sie mir sofort die Kaffeemühle!""Aber die gehört Ihnen doch gar nicht!""Papperlapapp!", rief der Räuber Hotzenplotz. "Tun Sie gefälligst, was ich von Ihnen verlange! Ich zähle bis drei ..." Und er hob die Pistole."Bitte nein!", sagte Großmutter. "Die Kaffeemühle dürfen Sie mir nicht wegnehmen! Ich habe sie zum Geburtstag bekommen. Wenn man dran kurbelt, spielt sie mein Lieblingslied.""Eben deshalb!", knurrte der Räuber Hotzenplotz. "Ich will auch eine solche Kaffeemühle haben, die ein Lied spielt, wenn man dran kurbelt. Geben Sie sie schon her!"Da tat Großmutter einen tiefen Seufzer und gab sie ihm. Was hätte sie sonst auch tun sollen?Jeden Tag konnte man in der Zeitung lesen, was für ein böser Mensch dieser Hotzenplotz war." - derstandard.at/1342948093591/Der-Raeuber-Hotzenplotz-wird-50

Mein 2. Lieblingsbuch: Gans der Bär

"Gans der Bär" ist das erste Weihnachtsgeschenk, das Sohn Nr. 1 bekommen hatte. Er war gerade mal 6 Wochen alt. Aber dem Christkindl hat das Buch wohl so gut gefallen, dass es einfach unterm Christbaum liegen musste. Es dauerte noch ein Weilchen bis das Buch tatsächlich für unseren Sohn interessant wurde. Nun ist es das Lieblingsbuch von Kind Nr. 2 und ich liebe es, es vorzulesen.

 

Mir gefallen besonders die Illustrationen, aber auch die Geschichte finde ich totoal nett:

"Moment mal", brummte der Bär verdutzt. "Ich bin doch nicht deine Mama! Ich bin ein Bär! Und du bist ein -", er dachte nach, "- naja, jedenfalls kein Bär. Und auch kein Fuchs."

"Ja, Mama", sagte das kleine Tier.

"Ich bin nicht deine Mama!", sagte der Bär empört. "Wir sind völlig verschieden: Ich bin groß und stark, habe ein braunes Fell und fange gerne Lachse ... und du bist - anders!"

"Ja, Mama", sagte das Kleine.

Mein 3. Lieblingsbuch: Der Tag, an dem Louis gefressen wurde

Der Schluckster, der Grabscherix, der Wasserschnapper, der Dornrücken-Schlürfer und der Säbelzahn-Schlinger - Monster mit unglaublichen Namen, die Teil eines unglaublichen Bilderbuchabenteuers sind.

Kind Nr. 1 findet die Namen der Monster so unglaublich witzig. Und natürlich ist es voll cool, dass zwei Kinder alle Monster alleine besiegen.

Die Illustrationen sind auch der Renner.

Mein 4. Lieblingsbuch: Chaos in Bad Berleburg

Hier sind eindeutig die Bilder Trumpf. Sie erzählen uns, was alles passieren könnte, wenn man eine Banane wegwirft. Ja, welch irrwitzige Sachen da passieren könnten... Viel zum Anschauen und lachen.

Mein 5. Lieblingsbuch: Für Hund und Katz ist auch noch Platz

"Seht, wie sie fliegen

hoch über der Welt,

die Katze, sie schnurrt,

und der Hund, er bellt.

Und die Hexe lacht wieder

und hält ihren Hut.

Der Wind nimmt die schleife und das ist nicht gut."

 

Wer kennt sie nicht, die Bücher von Axel Scheffler und Julia Donaldson.

Ich liebe es, gereimte Geschichten vorzulesen. Am besten gefällt mir diese!


Das waren sie, meine derzeit 5 liebsten Bücher. Ich freue mich schon, wenn Kind Nr. 3 auch ins Vorlesealter kommt. Momentan schauen wir zwar schon Büchlein an, aber spätestens ab Seite 3 landen sie im Mund von Babyboy.

 

Das ist mein Beitrag zur Blogparade von der lieben Leen von aufbruch-zum-umdenken.de