5 GUTE GRÜNDE ALS MAMA LAUFEN ZU GEHEN - Wochenstarter #9

Oh Gott! Was soll ich denn noch alles machen? Habe ich nicht schon genug zu tun? Ich bewege mich doch den ganzen Tag:

  • Kinder stemmen - hoch und nieder, von da nach dort
  • von der Küche ins Wohnzimmer, Kinderzimmer, Küche, Wohnzimmer, hin und her - bestimmt an die 1000 Mal (ein Schrittzähler würde heiß laufen)
  • Einkäufe ins Auto hiefen, aus dem Auto raus, die Treppe rauf, schnell wieder runter zum Auto - Kind muss auch noch mit
  • Staubsauger schwingen - bis die Schweißperlen tropfen 
  • Sandkisten-Wettgraben und Fangenspielen - drei Kindern hinterher
  • ...
mehr lesen

SO STEMMEN WIR UNSERE KINDER: Krafttraining für die Mitte

Kinder schleppen, rauf heben, runter setzen, mit Kind am Arm kochen und aufräumen ... Das können Mama´s alles. Aber irgendwann kommen die kleinen Wehwechen: in der Schulter sticht es, der Rücken schmerzt, im Nacken zwickt´s.

Neben Massagen, die man sich verschreiben lassen kann, hilft auch gezieltes Krafttraining. Besonders unsere Mitte, also unsere Rumpfmuskulatur, zu stärken, hilft kleineren und größeren Wehwechen vorzubeugen bzw. sie im Keim zu ersticken.

mehr lesen

LAUFEND ANS ZIEL

Laufen - für mich der ideale Sport
Laufen - für mich der ideale Sport

Folgende Szene hat sich so vor ein paar Monaten zugetragen:

 

"Ich gehe 3x pro Woche laufen!" Höre ich mich mit stolzgeschwellter Brust sagen.

 

Ich unterhalte mich gerade mit Freunden über eine gemeinsame Bekannte, die ich kürzlich beim Laufen getroffen habe.

 

"Ja, die geht zur Zeit 1x wöchentlich laufen", sagen meine Freunde in einem anerkennenden Ton.

 

"Ach ja? Super!", sage ich. Es folgt eine Pause und dann kommt dieser peinliche Satz, der beiläufig klingen sollte und sich doch irgendwie angeberisch anhört: " ICH gehe 3x die Woche laufen!"

 

Nach diesem "mit stolzgeschwellter Brust"-Satz fühle ich mich wie eine Fünfjährige. Wie eine kleine Angeberin. Wie Eine, die zeigen muss, dass sie neben drei Kindern auch noch regelmäßig Sport macht.

 

Abends musste ich nochmals über die Situation nachdenken. Warum hatte ich dieses ungute Gefühl, als ich sagte, dass ich 3x wöchentlich laufen gehe? Eigentlich war es doch nur ehrlich und authentisch. Ich freue mich tatsächlich darüber, dass es mir dieses mal, nach dem 3. Kind, gelungen ist regelmäßig Sport zu machen und es erfüllt mich mit Zufriedenheit, konsequent dieser Tätigkeit nachzugehen! Das teile ich mit meinen Freunden.

 

Ja, und nun teile ich es auch mit euch. Vielleicht hat ja manch Eine von euch auch schon vergeblich versucht etwas Sportlichkeit in den Alltag zu bringen. Bei mir hat es bisher nie so richtig geklappt.

 

Vor den Kindern gab es Phasen in meinem Leben, in denen ich mich als sehr sportlich bezeichnet hätte. Nach Kind Nr. 1 und Kind Nr. 2 fehlte Zeit, Energie und Motivation um regelmäßig Sport zu treiben. Etliche Versuche verliefen sich spätestens nach ein paar Wochen im Sand um dann in einem erneuten gescheiterten Versuch zu enden.

 

Zudem war ich der Meinung, dass ich neben den Kindern keine Energie für Sport hätte und dass ich mich mit den Kids genug körperlich betätige. Dass es aber einen Unterschied macht, ob ich mit den Kindern spazieren gehe, sie durch die Gegend schleppe, Einkäufe treppauf und Müll treppab schleppe oder eben alleine und entspannt ein paar Runden laufe, meinem jeweiligen Energielevel angepasst und frische Luft einatme und alle Anspannung des Tages "weglaufe", war mir zuerst nicht wirklich klar.

 

Einmal begonnen, wurde es nach ein paar Wochen Lauftraining zum "Selbstläufer". Die Motivation war dann einfach da. Es tat mir gut und gab mir Energie. Außerdem war es Zeit nur für mich. Außerhalb der Wohnung, ohne Kinder. Einfach nur ich.

 

Leider musste ich seit Mitte November bis vor kurzem pausieren, da die Kinder und mein Mann, ohne nennenswerte Unterbrechung, andauernd krank waren.

Meine Energien waren dadurch weitestgehend darauf konzentriert die kranken Familienmitglieder zu pflegen, den normalen Tagesablauf für den Rest der Familie halbwegs abzusichern und den Schlafmangel auszugleichen. Der Laufsport musste deshalb etwas zurückstecken. Und wie das so ist, wenn man länger nichts tut, verabschiedet sich die Motivation.

mehr lesen 0 Kommentare